Sie haben ein Laguiole-Taschenmesser made in France mit A.I.P.C.L.-Nummer?

Hier nachschlagen, wem es gehört und aus welcher Schmiede es stammt. Wenn Sie keine Nummer haben, wenden Sie sich an Ihren Händler oder an die Schmiede!

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Aus der Prüfung  ·  von Justin Jernoiu  ·  18.06.2026  zertifiziert

Ein Logo, das nicht ins Bild passte

Gekauft bei eBay, geprüft bei der Schmiede, am Ende eingetragen

Was uns vorgelegt wurde

Ein Kunde schickte uns Fotos eines Laguiole, das er zertifizieren lassen wollte. Er hatte es bei eBay gekauft; der Verkäufer hatte ihm gesagt, das Messer stamme unmittelbar von der Schmiede.

Der erste Eindruck war gut. Die Verarbeitung stimmte, die Feder saß, die Biene war von Hand gearbeitet, die Klinge zeigte den sauberen Schliff, den man von einer französischen Werkstatt erwartet. Ein Detail passte allerdings nicht: Das Logo der Schmiede auf der Klinge wich von dem ab, was wir kennen. Nicht grob, nicht plump, aber erkennbar anders.

Warum das kein sicheres Merkmal ist

An dieser Stelle wäre eine schnelle Ablehnung möglich gewesen. Sie wäre auch falsch gewesen. Schmieden ändern ihre Zeichen. Über die Jahrzehnte haben viele Schmieden ihr Logo überarbeitet, mal nur in der Strichstärke, mal deutlicher; Stempel nutzen sich ab und werden neu gestochen, Ätzungen weichen von Laserungen ab, und in kleinen Werkstätten liegen manchmal zwei Generationen von Stempeln nebeneinander in der Schublade. Ein abweichendes Logo bedeutet also nicht automatisch Fälschung. Es bedeutet zunächst nur: Wir wissen es nicht.

Wie wir es geklärt haben

Wir haben die Schmiede selbst gefragt und ihr die Aufnahmen vorgelegt. Von dort kam die Bestätigung: Das Logo ist echt, es stammt aus einer bestimmten Zeit der Werkstattgeschichte. Damit war klar, woher dieses Messer kommt.

Erst nach dieser Bestätigung haben wir es in das A.I.P.C.L.-Verzeichnis aufgenommen. Der Kunde war überglücklich, und wir wissen seither etwas mehr über die Geschichte dieser Schmiede als vorher.

Was wir daraus mitnehmen

Ein ungewöhnliches Merkmal ist ein Anlass zur Prüfung, kein Urteil. Wir tragen nur Messer ein, bei denen wir sicher sind, dass sie in Frankreich hergestellt wurden. Sicherheit heißt aber nicht, im Zweifel abzulehnen, sondern nachzufragen, solange es jemanden gibt, der es wissen kann.

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Weitere Fälle

IG-Kennzeichnung oder A.I.P.C.L.-Zertifikat: was sagt was aus? Seit die IG-Gravur an den ersten Klingen steht, kommt diese Frage fast täglich. Die kurze Antwort: Die eine Angabe spricht über einen Ort, die andere über ein einzelnes Messer - und niemand muss sich zwischen ihnen entscheiden. Meine Kollektionen: Jedes Messer hat eine Geschichte Warum Sie ab sofort aufschreiben können, woher Ihre Messer kommen, was Sie mit ihnen verbinden und welche zusammengehören. Und warum das weit über Laguiole hinausreicht. Verdacht auf Fälschung: Was Sie jetzt tun können Ihre Rechte als Käufer, die sinnvollen ersten Schritte und wie unsere Prüfung abläuft, wenn Sie Gewissheit wollen. Thiers und Laguiole: Frankreichs zwei Hauptstädte des Messers Warum das A.I.P.C.L.-Echtheitszertifikat beide Herkünfte umfasst - und warum es das Laguiole-Messer ohne Thiers heute nicht mehr gäbe. Warum machen so viele Schmieden bei dem A.I.P.C.L.-Konzept mit? Ein Name, der niemandem gehört, und ein Missverständnis, von dem seit Jahrzehnten gut gelebt wird. Warum Werkstätten zusammenrücken, die sonst um dieselben Kunden werben. Die IG "Couteau de Laguiole": Herkunftsschutz aus dem Aubrac Was die Indication Géographique wirklich regelt, welche Schmieden sie heute tragen dürfen und warum sie und das A.I.P.C.L.-Zertifikat einander ergänzen. Was bedeutet Laguiole Made in France? Der Name allein sagt nichts über die Herkunft. Woran wir sie trotzdem festmachen, und warum darüber am Ende nicht wir allein entscheiden. Der stärkste Beweis, den ein Laguiole made in France haben kann Warum die Nummer Ihres Messers mehr wert ist als jedes Blatt Papier Eine Schmiede, die niemand kennt Vom Verschwinden der kleinen Werkstätten, und wer den Nachweis führen muss Gekauft in Thiers, hergestellt woanders Warum der Kaufort in Frankreich nichts über die Herkunft sagt
Weiterlesen im Blog von original-laguiole.de
Dort schreiben Sammler und Kenner über ihre eigenen Messer: über die Patina nach Jahren, über das Schärfen, über Fundstücke und Restaurierungen. Zu den Beiträgen. Und wer selbst ein Laguiole besitzt, schreibt dort gerne mit.

Ihr Laguiole hat noch kein A.I.P.C.L.-Echtheitszertifikat?

Sie können es nachträglich eintragen lassen, ganz gleich, wo Sie das Messer gekauft haben. Wir prüfen anhand Ihrer Fotos, ob es wirklich aus einer französischen Schmiede stammt, ordnen es dieser Schmiede zu und tragen es unter einer eigenen Nummer ein. Danach hat Ihr Messer dieselbe Seite und dasselbe Dokument wie jedes bei uns gekaufte.

Die Prüfung kostet 10,00 Euro. Fällt sie negativ aus, erstatten wir den Betrag.

oder 15 CARMOS-Punkte von original-laguiole.de - was das ist, steht dort erklärt.