Bild der Schmiede
Forge de Laguiole: die Schmiede und ihre Messer
Die Schmiede stellt sich vor: ihre Werkstatt, ihre Handschrift und ihre Messer
Die Schmiede im Portrait
Es gibt Messer, die nach einem Ort benannt sind, und es gibt Messer, die aus diesem Ort kommen.
Nach dem Ersten Weltkrieg war die Messerfertigung in Laguiole so gut wie verschwunden. Das Dorf hatte noch den Namen, aber die Messer entstanden längst anderswo. 1985 taten sich ein paar Menschen zusammen, denen das nicht genügte: Gewählte des Ortes, Handwerker, Bauern und Liebhaber des Aubrac. Sie wollten ihr Messer nach Hause holen.
1987 stand die Forge de Laguiole im Dorf. Und sie stand nicht in irgendeiner Halle: Philippe Starck entwarf das Gebäude, aus dessen Dach eine achtzehn Meter lange Klinge in den Himmel des Aubrac ragt. Von diesem Tag an wurde in Laguiole wieder geschmiedet.
Bis heute entsteht hier alles im Ort. Der Stahl kommt aus französischer Produktion, ebenso die Feder, das Horn, das Holz. Sogar Schachtel und Etikett sind französisch. Das ist keine Werbeidee, sondern eine Haltung.
Die Forge ist zugleich eine Schule. Virgilio Muñoz Caballero, Meilleur Ouvrier de France, hat hier sein Können vollendet, und Stéphane Rambaud baut hier seit Mitte der 2000er Jahre seine Einzelstücke. Viele der besten Messermacher Frankreichs haben in diesen Werkstätten angefangen.
In der Werkstatt
15Diese Aufnahmen hat uns die Schmiede selbst zur Verfügung gestellt.
Neues und Besonderes
4Was die Schmiede uns zeigt: neue Modelle, Sondereditionen, Zusammenstellungen aus der eigenen Werkstatt.
Wo die Messer entstehen
Forge de Laguiole
Alles über diese Schmiede, ihre Geschichte und ihre Handschrift finden Sie auf unserer Seite über die Schmiede.
Ihr Messer von Forge de Laguiole prüfen lassen
Sie besitzen bereits ein Messer aus dieser Schmiede? Dann können Sie es von uns prüfen und mit einem A.I.P.C.L.-Echtheitszertifikat versehen lassen - gleich, wo Sie es gekauft haben.
Sie besitzen ein Messer der Forge de Laguiole? Dann können Sie es in die A.I.P.C.L. eintragen lassen. Wir prüfen die Echtheit, und Ihr Messer bekommt seine eigene Nummer, seine eigene Seite und sein Zertifikat - ein Nachweis, der ihm bleibt, auch wenn es einmal den Besitzer wechselt.
Worauf wir bei einem Messer der Forge de Laguiole achten
Jede Schmiede hat ihre Handschrift. Bei der Forge de Laguiole ist es die vollständige Fertigung an einem Ort: die Passung von Klinge und Ressort, die Guillochage, die Form der Biene und die Kennzeichnung der Schmiede. Genau daran lässt sich ein Messer zuordnen, und genau das sehen wir uns auf Ihren Fotos an. Im Zweifel fragen wir bei der Schmiede selbst nach.
So läuft es ab
Sie tragen Ihr Messer ein. Hier auf aipcl.com, ohne vorherige Anmeldung: Schmiede angeben und Fotos hochladen - offen und geschlossen, Biene, Rücken, Klinge mit Schmiedezeichen, wenn vorhanden Kaufbeleg oder Verpackung. Danach bezahlen Sie die Prüfgebühr; Ihr Kundenkonto legen wir dabei von allein an.
Wir sehen es uns an. Wir vergleichen Ihr Messer mit dem, was wir aus 30 Jahren Handel mit französischen Schmieden kennen, und fragen im Zweifel bei der Schmiede selbst nach.
Sie bekommen das Ergebnis. Ist Ihr Messer echt, bekommt es seine eigene Nummer, seine Seite auf aipcl.com und das Zertifikat als PDF. Ist es keines, sagen wir Ihnen auch das.
Was es kostet
10,00 Eurooder 15 CARMOS-Punkte von original-laguiole.de - was das ist, steht dort erklärt.
Die Prüfung und Eintragung eines Messers kostet 10,00 Euro.
Stellt sich bei der Prüfung heraus, dass Ihr Messer nicht aus einer französischen Schmiede stammt, erstatten wir Ihnen den Betrag selbstverständlich zurück. Sie zahlen nur für ein Zertifikat, das Sie auch bekommen.
Bestellt und bezahlt wird hier auf aipcl.com, mit PayPal oder per Überweisung im Voraus. Mit der Zahlung erwerben Sie die Prüfung, nicht das Zertifikat; ob wir es ausstellen, entscheidet sich nach der Prüfung Ihrer Fotos.
Prüfung bestellen (10,00 Euro)