Sie haben ein Laguiole-Taschenmesser made in France mit A.I.P.C.L.-Nummer?

Hier nachschlagen, wem es gehört und aus welcher Schmiede es stammt. Wenn Sie keine Nummer haben, wenden Sie sich an Ihren Händler oder an die Schmiede!

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Aus der Prüfung  ·  von Justin Jernoiu  ·  05.08.2026  nicht zertifiziert

Eine Schmiede, die niemand kennt

Vom Verschwinden der kleinen Werkstätten, und wer den Nachweis führen muss

Was uns vorgelegt wurde

Ein Kunde schickte uns Bilder eines Messers, dessen Klinge ein Zeichen trug, das wir noch nie gesehen hatten. Von dieser Schmiede hatten wir nie gehört.

Warum das nicht gegen das Messer spricht

In den siebziger und achtziger Jahren entstanden sehr viele Werkstätten, die Laguiole-Messer herstellten. Die Vielfalt war groß. Nach und nach mussten die meisten schließen: Manche fanden zu wenige Kunden, manche haben sich finanziell übernommen, andere scheiterten an der Führung des Betriebs. So verschwand eine nach der anderen, und mit ihnen ihre Zeichen.

Heute lässt sich allein anhand eines Stempels auf der Klinge nicht mehr ohne Weiteres sagen, ob es diese Schmiede wirklich gegeben hat oder ob das Zeichen erfunden ist. Man könnte lange recherchieren und viele französische Schmieden fragen, ob dort jemand den Namen kennt.

Wer den Nachweis führt

Diese Arbeit ist nicht unsere. Sie ist auch für zehn Euro nicht zu leisten. Wer ein solches Messer eintragen lassen möchte, muss selbst belegen, dass es die Schmiede gegeben hat: alte Kataloge, Rechnungen, Auskünfte aus der Region, Fotos aus einer Sammlung, was immer sich finden lässt. Gelingt dieser Nachweis nicht, können wir das Messer nicht zertifizieren.

Nach und nach legen wir ein Verzeichnis der Schmieden an, die es einmal gegeben hat, damit man an einer Stelle nachschlagen kann. Fertig ist es noch nicht.

Was wir daraus mitnehmen

Ein unbekanntes Zeichen ist kein Beweis für eine Fälschung und kein Beweis für Echtheit. Es ist eine offene Frage. Wir tragen ein Messer erst ein, wenn diese Frage beantwortet ist, und beantworten kann sie in diesem Fall nur der Besitzer.

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Weitere Fälle

IG-Kennzeichnung oder A.I.P.C.L.-Zertifikat: was sagt was aus? Seit die IG-Gravur an den ersten Klingen steht, kommt diese Frage fast täglich. Die kurze Antwort: Die eine Angabe spricht über einen Ort, die andere über ein einzelnes Messer - und niemand muss sich zwischen ihnen entscheiden. Meine Kollektionen: Jedes Messer hat eine Geschichte Warum Sie ab sofort aufschreiben können, woher Ihre Messer kommen, was Sie mit ihnen verbinden und welche zusammengehören. Und warum das weit über Laguiole hinausreicht. Verdacht auf Fälschung: Was Sie jetzt tun können Ihre Rechte als Käufer, die sinnvollen ersten Schritte und wie unsere Prüfung abläuft, wenn Sie Gewissheit wollen. Thiers und Laguiole: Frankreichs zwei Hauptstädte des Messers Warum das A.I.P.C.L.-Echtheitszertifikat beide Herkünfte umfasst - und warum es das Laguiole-Messer ohne Thiers heute nicht mehr gäbe. Warum machen so viele Schmieden bei dem A.I.P.C.L.-Konzept mit? Ein Name, der niemandem gehört, und ein Missverständnis, von dem seit Jahrzehnten gut gelebt wird. Warum Werkstätten zusammenrücken, die sonst um dieselben Kunden werben. Die IG "Couteau de Laguiole": Herkunftsschutz aus dem Aubrac Was die Indication Géographique wirklich regelt, welche Schmieden sie heute tragen dürfen und warum sie und das A.I.P.C.L.-Zertifikat einander ergänzen. Was bedeutet Laguiole Made in France? Der Name allein sagt nichts über die Herkunft. Woran wir sie trotzdem festmachen, und warum darüber am Ende nicht wir allein entscheiden. Der stärkste Beweis, den ein Laguiole made in France haben kann Warum die Nummer Ihres Messers mehr wert ist als jedes Blatt Papier Gekauft in Thiers, hergestellt woanders Warum der Kaufort in Frankreich nichts über die Herkunft sagt Ein Logo, das nicht ins Bild passte Gekauft bei eBay, geprüft bei der Schmiede, am Ende eingetragen
Weiterlesen im Blog von original-laguiole.de
Dort schreiben Sammler und Kenner über ihre eigenen Messer: über die Patina nach Jahren, über das Schärfen, über Fundstücke und Restaurierungen. Zu den Beiträgen. Und wer selbst ein Laguiole besitzt, schreibt dort gerne mit.

Ihr Laguiole hat noch kein A.I.P.C.L.-Echtheitszertifikat?

Sie können es nachträglich eintragen lassen, ganz gleich, wo Sie das Messer gekauft haben. Wir prüfen anhand Ihrer Fotos, ob es wirklich aus einer französischen Schmiede stammt, ordnen es dieser Schmiede zu und tragen es unter einer eigenen Nummer ein. Danach hat Ihr Messer dieselbe Seite und dasselbe Dokument wie jedes bei uns gekaufte.

Die Prüfung kostet 10,00 Euro. Fällt sie negativ aus, erstatten wir den Betrag.

oder 15 CARMOS-Punkte von original-laguiole.de - was das ist, steht dort erklärt.