Laguiole Fontenille Pataud: die Schmiede und ihre Messer
Die Schmiede stellt sich vor: ihre Werkstatt, ihre Handschrift und ihre Messer
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Wir besuchen die Werkstätten selbst und zeigen, wie dort gearbeitet wird. Ein Klick öffnet das Video bei YouTube.
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Sie besitzen ein Messer von Laguiole Fontenille Pataud? Dann können Sie es in die A.I.P.C.L. eintragen lassen. Wir prüfen die Echtheit, und Ihr Messer bekommt seine eigene Nummer, seine eigene Seite und sein Zertifikat - ein Nachweis, der ihm bleibt, auch wenn es einmal den Besitzer wechselt.
Worauf wir bei einem Messer von Laguiole Fontenille Pataud achten
Jede Schmiede hat ihre Handschrift. Bei Laguiole Fontenille Pataud sind das die feinen Ziselierungen, die exakte Linienführung und die Stahlqualität, an denen man diese Thierser Manufaktur erkennt. Genau daran lässt sich ein Messer zuordnen, und genau das sehen wir uns auf Ihren Fotos an. Im Zweifel fragen wir bei der Schmiede selbst nach.
Die Schmiede im Portrait
Die Geschichte beginnt 1929, als Jeanne Fontenille Pataud die Messermanufaktur Cornillon in der Rue de Paris in Thiers übernimmt. Eine Frau an der Spitze einer Messerwerkstatt war damals alles andere als üblich. Unter ihrer Leitung entstanden Bestecke mit Griffen aus Perlmutt, Ebenholz, Bernstein und Horn, nach dem Zweiten Weltkrieg kamen Scheren, Rasiermesser und Tafelmesser dazu. Mit rund zwanzig Mitarbeitenden war das Atelier ein regionales Zentrum des Handwerks.
1994 stand die Manufaktur vor dem Aus, der Inhaber hatte keinen Nachfolger. Gilles Steinberg übernahm 1995 mit 28 Jahren die Fertigung und richtete sie auf handwerkliche Taschenmesser aus, 1997 schuf er die Marke Gilles als Zeichen dafür, dass jedes Messer wirklich von Hand entsteht. 1998 gehörte die Schmiede zu den ersten Messerschmieden im Onlinehandel, im Jahr 2000 erhielt es einen internationalen Entwicklungspreis des französischen Finanzministeriums. Seit Dezember 2018 führen Yann Delarboulas und Cécile Dissay das Unternehmen.
Jeder Laguiole wird zu hundert Prozent in Frankreich von Hand gefertigt, mit traditioneller Feder- und Bienengravur. Der Nachwuchs wird abwechselnd in der Werkstatt und an der ältesten Messerschule von Thiers ausgebildet. Das Sortiment umfasst Laguiole mit und ohne Verriegelung, die Reihe Le Thiers, korsische Modelle wie Vendetta und Sperone sowie den bekannten Laguiole Magnum Korkenzieher. Das Logo, ein Kompass, wurde bereits 1918 von Gilbert Cornillon als Marke angemeldet und stand von Anfang an für Rückverfolgbarkeit.
So läuft es ab
Sie tragen Ihr Messer ein. Hier auf aipcl.com, ohne vorherige Anmeldung: Schmiede angeben und Fotos hochladen - offen und geschlossen, Biene, Rücken, Klinge mit Schmiedezeichen, wenn vorhanden Kaufbeleg oder Verpackung. Danach bezahlen Sie die Prüfgebühr; Ihr Kundenkonto legen wir dabei von allein an.
Wir sehen es uns an. Wir vergleichen Ihr Messer mit dem, was wir aus 30 Jahren Handel mit französischen Schmieden kennen, und fragen im Zweifel bei der Schmiede selbst nach.
Sie bekommen das Ergebnis. Ist Ihr Messer echt, bekommt es seine eigene Nummer, seine Seite auf aipcl.com und das Zertifikat als PDF. Ist es keines, sagen wir Ihnen auch das.
Was es kostet
10,00 Eurooder 15 CARMOS-Punkte von original-laguiole.de - was das ist, steht dort erklärt.
Die Prüfung und Eintragung eines Messers kostet 10,00 Euro.
Stellt sich bei der Prüfung heraus, dass Ihr Messer nicht aus einer französischen Schmiede stammt, erstatten wir Ihnen den Betrag selbstverständlich zurück. Sie zahlen nur für ein Zertifikat, das Sie auch bekommen.
Bestellt und bezahlt wird hier auf aipcl.com, mit PayPal oder per Überweisung im Voraus. Mit der Zahlung erwerben Sie die Prüfung, nicht das Zertifikat; ob wir es ausstellen, entscheidet sich nach der Prüfung Ihrer Fotos.
Prüfung bestellen (10,00 Euro)