Bild der Schmiede
Laguiole Claude Dozorme: die Schmiede und ihre Messer
Die Schmiede stellt sich vor: ihre Werkstatt, ihre Handschrift und ihre Messer
Die Schmiede im Portrait
Gegründet wurde die Schmiede 1902 von Blaise Dozorme in La Monnerie bei Thiers. Sein Spitzname, der Wolf, wurde später zum Zeichen der Manufaktur. 1934 übernahm sein Sohn Valentin, in den 1970er Jahren führte dessen Sohn Claude den Betrieb weiter und brachte Anfang der 1980er Jahre die erste Laguiole-Tischklinge auf den Markt. 1991 trat Claudine Dozorme ein und ordnete Vertrieb, Marketing und Produktentwicklung neu, 2013 wurde sie zur Persönlichkeit des Jahres der Auvergne gewählt. Ende 2020 übergab sie die Leitung an Didier Perret. Vier Generationen und mehr als 120 Jahre stecken damit in jedem Messer.
Gefertigt wird bis heute in der eigenen Manufaktur nahe Thiers, mit rund 18 Mitarbeitern und mehr als 45 Arbeitsschritten je Messer. Laserschnitt und numerische Schleiftechnik stehen dabei neben Handgriffen, die sich seit Jahrhunderten nicht verändert haben. Jährlich werden etwa zehn Tonnen Stahl verarbeitet, Edelstahl ebenso wie Damast. Die Schmiede trägt das staatliche Siegel Entreprise du Patrimoine Vivant und gehört der Confrérie du Couteau de Thiers sowie Esprit de Thiers an.
Das Sortiment ist so vielfältig wie die französische Messerlandschaft selbst und umfasst die Typen Thiers, Laguiole, Capucin, Basque und Corse. Zwei eigene Entwicklungen fallen auf: das Drop9-System, bei dem eine Kugel im Schaft das Öffnen mit einer Hand erlaubt, und das Verrou-System, das die Klinge im geöffneten Zustand arretiert. Dazu kommen Küchen- und Steakmesser, Weinzubehör und Champagnersäbel.
In der Werkstatt
5Diese Aufnahmen hat uns die Schmiede selbst zur Verfügung gestellt.
Ein fertiges Messer an der großen Scheibe. Am Ende bekommt jedes Stück den letzten Glanz von Hand, nicht in der Trommel.
Bild der Schmiede
Der Griff am Bandschleifer. Die Finger liegen dicht am Band - anders lässt sich nicht fühlen, wie viel abgetragen wird.
Bild der Schmiede
Nassschliff an der Steinscheibe. Das Wasser hält den Stahl kühl, denn zu heiß geschliffen verliert eine Klinge ihre Härte.
Bild der SchmiedeNeues und Besonderes
15Was die Schmiede uns zeigt: neue Modelle, Sondereditionen, Zusammenstellungen aus der eigenen Werkstatt.
Die Schmiede im Gespräch
Videos zu dieser Schmiede
Wir besuchen die Werkstätten selbst und zeigen, wie dort gearbeitet wird. Ein Klick öffnet das Video bei YouTube.
Wo die Messer entstehen
Laguiole Claude Dozorme
Alles über diese Schmiede, ihre Geschichte und ihre Handschrift finden Sie auf unserer Seite über die Schmiede.
Ihr Messer von Laguiole Claude Dozorme prüfen lassen
Sie besitzen bereits ein Messer aus dieser Schmiede? Dann können Sie es von uns prüfen und mit einem A.I.P.C.L.-Echtheitszertifikat versehen lassen - gleich, wo Sie es gekauft haben.
Sie besitzen ein Messer von Laguiole Claude Dozorme? Dann können Sie es in die A.I.P.C.L. eintragen lassen. Wir prüfen die Echtheit, und Ihr Messer bekommt seine eigene Nummer, seine eigene Seite und sein Zertifikat - ein Nachweis, der ihm bleibt, auch wenn es einmal den Besitzer wechselt.
Worauf wir bei einem Messer von Laguiole Claude Dozorme achten
Jede Schmiede hat ihre Handschrift. Bei Laguiole Claude Dozorme sind das die Verbindung aus moderner Technik und traditioneller Arbeit, die dieses Familienunternehmen seit 1902 kennzeichnet. Genau daran lässt sich ein Messer zuordnen, und genau das sehen wir uns auf Ihren Fotos an. Im Zweifel fragen wir bei der Schmiede selbst nach.
So läuft es ab
Sie tragen Ihr Messer ein. Hier auf aipcl.com, ohne vorherige Anmeldung: Schmiede angeben und Fotos hochladen - offen und geschlossen, Biene, Rücken, Klinge mit Schmiedezeichen, wenn vorhanden Kaufbeleg oder Verpackung. Danach bezahlen Sie die Prüfgebühr; Ihr Kundenkonto legen wir dabei von allein an.
Wir sehen es uns an. Wir vergleichen Ihr Messer mit dem, was wir aus 30 Jahren Handel mit französischen Schmieden kennen, und fragen im Zweifel bei der Schmiede selbst nach.
Sie bekommen das Ergebnis. Ist Ihr Messer echt, bekommt es seine eigene Nummer, seine Seite auf aipcl.com und das Zertifikat als PDF. Ist es keines, sagen wir Ihnen auch das.
Was es kostet
10,00 Eurooder 15 CARMOS-Punkte von original-laguiole.de - was das ist, steht dort erklärt.
Die Prüfung und Eintragung eines Messers kostet 10,00 Euro.
Stellt sich bei der Prüfung heraus, dass Ihr Messer nicht aus einer französischen Schmiede stammt, erstatten wir Ihnen den Betrag selbstverständlich zurück. Sie zahlen nur für ein Zertifikat, das Sie auch bekommen.
Bestellt und bezahlt wird hier auf aipcl.com, mit PayPal oder per Überweisung im Voraus. Mit der Zahlung erwerben Sie die Prüfung, nicht das Zertifikat; ob wir es ausstellen, entscheidet sich nach der Prüfung Ihrer Fotos.
Prüfung bestellen (10,00 Euro)