Laguiole Honoré Durand: Zertifikat für Ihr Messer
Wir prüfen Ihr Messer und tragen es in die A.I.P.C.L. ein, auch wenn Sie es woanders gekauft haben
Videos zu dieser Schmiede
Wir besuchen die Werkstätten selbst und zeigen, wie dort gearbeitet wird. Ein Klick öffnet das Video bei YouTube.
Sie besitzen ein Messer von Laguiole Honoré Durand, haben es aber nicht über original-laguiole.de gekauft? Dann können Sie es trotzdem in die A.I.P.C.L. eintragen lassen. Ein echtes Messer aus dieser Schmiede bleibt ein echtes Messer, ganz gleich, über welchen Ladentisch es gegangen ist.
Wer ist Laguiole Honoré Durand?
Honoré Durand ist tief verwurzelt im Herz des Laguiole-Gebietes. Seine Schmiede gibt sich nicht mit Kompromissen zufrieden: jedes Messer wird vollständig im Dorf Laguiole gefertigt, nach den strengen Regeln, die das „Couteau de Laguiole“ als Herkunftsbezeichnung verlangt. Die Linie ist klar, die Furnierungen greifen das klassische Design auf, die Federarbeit ist akkurat, und jeder Rohstoff, vom Stahl bis zum Horn, wird mit Würde benutzt. Messer von Durand erzählen Geschichte, sie leben Identität.
Worauf wir bei einem Messer von Laguiole Honoré Durand achten
Jede Schmiede hat ihre Handschrift. Bei Laguiole Honoré Durand sind das die vollständige Fertigung im Dorf Laguiole nach den strengen Regeln, die dieses Haus sich selbst auferlegt. Genau daran lässt sich ein Messer zuordnen, und genau das sehen wir uns auf Ihren Fotos an. Im Zweifel fragen wir bei der Schmiede selbst nach.
Die Schmiede im Portrait
Seit mehr als dreißig Jahren fertigt Honoré Durand seine Messer im Dorf Laguiole selbst, also genau dort, wo das Laguiole seinen Namen her hat. Das Leitwort der Schmiede lautet seit jeher „Ein Mann, ein Messer“. Jeder Messerschmied ist für sein Stück von der ersten Platine bis zur letzten Politur verantwortlich, es gibt kein Fließband und keine aufgeteilten Handgriffe. Ein Messer durchläuft dabei 105 einzelne Arbeitsschritte, vom Zuschnitt der Rohklinge über das Schleifen und das Anbringen der Biene bis zum Zusammenfügen von Klinge und Griff.
Über 100.000 Besucher kommen jedes Jahr in die Manufaktur, denn die Werkstatt ist geöffnet und man darf zusehen, fragen und anfassen. Zum Betrieb gehört außerdem ein kleines Museum mit historischen Messern, altem Werkzeug und Aufnahmen aus der Gründerzeit, der Eintritt ist frei. Das Sortiment reicht vom klassischen Laguiole in Olivenholz oder Horn über Damastklingen bis zu Einzelstücken, die als Erbstück geplant werden.
Im Oktober 2024 erhielt Honoré Durand als erste Schmiede überhaupt das offizielle Zertifikat der Geografischen Indikation für ein Laguiole-Messer. Damit ist die Herkunft nicht mehr nur eine Angabe auf einem Beipackzettel, sondern staatlich geprüft. Genau das ist auch der Gedanke der A.I.P.C.L., und deshalb gehört diese Schmiede von Anfang an dazu.
Mehr über diese Schmiede
So läuft es ab
Sie bestellen die Prüfung. Im Shop von original-laguiole.de für 10,00 Euro, wie ein Produkt. Danach laden Sie in Ihrem Kundenkonto Fotos Ihres Messers hoch: offen und geschlossen, Biene, Rücken, Klinge mit Schmiedezeichen, wenn vorhanden Kaufbeleg oder Verpackung.
Wir sehen es uns an. Wir vergleichen Ihr Messer mit dem, was wir aus 30 Jahren Handel mit französischen Schmieden kennen, und fragen im Zweifel bei der Schmiede selbst nach.
Sie bekommen das Ergebnis. Ist Ihr Messer echt, bekommt es seine eigene Nummer, seine Seite auf aipcl.com und das Zertifikat als PDF. Ist es keines, sagen wir Ihnen auch das.
Was es kostet
10,00 EuroDie Prüfung und Eintragung eines Messers kostet 10,00 Euro.
Stellt sich bei der Prüfung heraus, dass Ihr Messer nicht aus einer französischen Schmiede stammt, erstatten wir Ihnen den Betrag selbstverständlich zurück. Sie zahlen nur für ein Zertifikat, das Sie auch bekommen.
Bestellt wird die Prüfung im Shop von original-laguiole.de. Mit dem Kauf erwerben Sie die Prüfung, nicht das Zertifikat; ob wir es ausstellen, entscheidet sich nach der Prüfung Ihrer Fotos.
Prüfung bestellen (10,00 Euro)