Laguiole Arbalète G. David: die Schmiede und ihre Messer
Die Schmiede stellt sich vor: ihre Werkstatt, ihre Handschrift und ihre Messer
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Wir besuchen die Werkstätten selbst und zeigen, wie dort gearbeitet wird. Ein Klick öffnet das Video bei YouTube.
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Sie besitzen ein Messer von Laguiole Arbalète G. David? Dann können Sie es in die A.I.P.C.L. eintragen lassen. Wir prüfen die Echtheit, und Ihr Messer bekommt seine eigene Nummer, seine eigene Seite und sein Zertifikat - ein Nachweis, der ihm bleibt, auch wenn es einmal den Besitzer wechselt.
Worauf wir bei einem Messer von Laguiole Arbalète G. David achten
Jede Schmiede hat ihre Handschrift. Bei Laguiole Arbalète G. David sind das die vollständige Fertigung im eigenen Atelier, vom gehärteten Stahl bis zum bearbeiteten Horn. Genau daran lässt sich ein Messer zuordnen, und genau das sehen wir uns auf Ihren Fotos an. Im Zweifel fragen wir bei der Schmiede selbst nach.
Die Schmiede im Portrait
Die Geschichte beginnt 1810 mit der Marke Arbalète, einer der ältesten Messermarken von Thiers überhaupt. 1922 brachte Genès David sie in seine Schmiede ein und formte daraus die Arbalète G. David, mit der Armbrust als Zeichen. Bereits 1930 begann die Schmiede, Laguiole-Messer herzustellen, zunächst ohne Biene im Modell Aveyron. Ab 1950 vertiefte es die Zusammenarbeit mit den ursprünglichen Laguiole-Schmieden und trug damit wesentlich zur heutigen Verbreitung dieser Messer bei.
Die gesamte Fertigung findet in Thiers statt, vom Rohschnitt bis zur Verpackung. Für ein klassisches Dreiteilermodell mit Klinge, Korkenzieher und Ahle sind über 200 Arbeitsschritte nötig. Jede Biene wird von Hand guillochiert, jede Feder mit einem Können gearbeitet, das seit Jahrhunderten weitergegeben wird. Ein eigenes Entwurfsbüro entwickelt fortlaufend neue Modelle und Materialien, sodass neben dem Laguiole auch Regionalmesser, Besteck und Zubehör entstehen.
Thiers ist seit dem Mittelalter das Zentrum der französischen Messerkunst. Das Wasser der Durolle trieb hier Schmieden, Mühlen und Schleifereien an, und bis heute stammen etwa 80 Prozent der französischen Messerfertigung aus dieser Gegend. Arbalète G. David gehört zu den Schmieden, die diese Herkunft nicht nur behaupten, sondern belegen können, und deshalb passt die Schmiede in das Konzept der A.I.P.C.L.
So läuft es ab
Sie tragen Ihr Messer ein. Hier auf aipcl.com, ohne vorherige Anmeldung: Schmiede angeben und Fotos hochladen - offen und geschlossen, Biene, Rücken, Klinge mit Schmiedezeichen, wenn vorhanden Kaufbeleg oder Verpackung. Danach bezahlen Sie die Prüfgebühr; Ihr Kundenkonto legen wir dabei von allein an.
Wir sehen es uns an. Wir vergleichen Ihr Messer mit dem, was wir aus 30 Jahren Handel mit französischen Schmieden kennen, und fragen im Zweifel bei der Schmiede selbst nach.
Sie bekommen das Ergebnis. Ist Ihr Messer echt, bekommt es seine eigene Nummer, seine Seite auf aipcl.com und das Zertifikat als PDF. Ist es keines, sagen wir Ihnen auch das.
Was es kostet
10,00 Eurooder 15 CARMOS-Punkte von original-laguiole.de - was das ist, steht dort erklärt.
Die Prüfung und Eintragung eines Messers kostet 10,00 Euro.
Stellt sich bei der Prüfung heraus, dass Ihr Messer nicht aus einer französischen Schmiede stammt, erstatten wir Ihnen den Betrag selbstverständlich zurück. Sie zahlen nur für ein Zertifikat, das Sie auch bekommen.
Bestellt und bezahlt wird hier auf aipcl.com, mit PayPal oder per Überweisung im Voraus. Mit der Zahlung erwerben Sie die Prüfung, nicht das Zertifikat; ob wir es ausstellen, entscheidet sich nach der Prüfung Ihrer Fotos.
Prüfung bestellen (10,00 Euro)