Coutellerie Brun: Zertifikat für Ihr Messer
Wir prüfen Ihr Messer und tragen es in die A.I.P.C.L. ein, auch wenn Sie es woanders gekauft haben
Videos zu dieser Schmiede
Wir besuchen die Werkstätten selbst und zeigen, wie dort gearbeitet wird. Ein Klick öffnet das Video bei YouTube.
Die Werkstatt Brun steht im Dorf Laguiole selbst. Ein Ehepaar, beide Messerschmiede, seit 2014 selbstständig. Gefertigt werden geschmiedete Laguiole-Klappmesser, sehr oft auf Bestellung, und häufig aus Materialien, die man selten sieht: Mammutbackenzahn, Mammutstoßzahn, Warzenschwein-Elfenbein.
Die jüngste Arbeit heißt Piquet d'Aubrac. Ihr Griff stammt von alten Zaunpfählen vom Plateau de l'Aubrac, in Harz stabilisiert, mit allen Flechten und Moosen, die das Holz mitgebracht hat.
Jede Schmiede hat ihre Handschrift. Bei Brun ist es die Biene, die aus einem Stück mit der Feder geschmiedet ist und nicht angesetzt wurde, dazu die von Hand ziselierte Oberfläche, gearbeitet mit Feile und Meißel. Das ist an einem echten Stück zu erkennen und lässt sich nicht nebenbei nachmachen.
Genau darauf sehen wir auf Ihren Fotos. Im Zweifel fragen wir bei der Werkstatt selbst nach, bevor wir ein Zertifikat ausstellen.
Die Schmiede im Portrait
Die Messerschmiede Brun liegt im Dorf Laguiole selbst, im Aveyron. Für den Inhaber war der Weg dorthin nie eine Frage: Die Schmiedekunst begeistert ihn seit seiner Kindheit, und so wurde sie sein Beruf. Fast zwanzig Jahre arbeitete er als Angestellter, seit 2014 führt er die eigene Werkstatt.
Seine Frau ist ebenfalls Messerschmiedin und hat sich ihm angeschlossen. Seit der Gründung genießen die beiden vor allem eines: die Freiheit, Messer so zu machen, wie sie sie machen wollen.
Gefertigt werden hauptsächlich geschmiedete Laguiole-Klappmesser, und dabei fällt ein Merkmal auf, das man nicht überall findet: Die Biene ist aus einem Stück mit der Feder geschmiedet, nicht angesetzt. Ziseliert wird von Hand, mit Feile und Meißel. Zwei Messer sind deshalb nie ganz gleich, jedes ist ein Einzelstück.
Sehr oft wird auf Bestellung gearbeitet, damit am Ende genau das Messer entsteht, das der Kunde sich vorgestellt hat. Der Griff kann aus Holz, Horn oder Knochen sein, ebenso aus selteneren Materialien wie Mammutbackenzahn, Mammutstoßzahn oder Warzenschwein-Elfenbein. Die Größen reichen von zehn bis vierzehn Zentimetern, wahlweise als einfaches Messer oder mit Korkenzieher.
Die jüngste Arbeit trägt den Namen Piquet d'Aubrac. Ihr Griff stammt von alten Zaunpfählen, die auf dem Plateau de l'Aubrac jahrzehntelang Wind und Wetter ausgesetzt waren. Das Holz wird in Harz stabilisiert und hält damit im Gebrauch stand, behält aber jede Unebenheit, jede Flechte und jedes Moos, das der Pfahl mitgebracht hat. Ein Stück Aubrac, das man in der Hand hält.
Mehr über diese Schmiede
So läuft es ab
Sie bestellen die Prüfung. Im Shop von original-laguiole.de für 10,00 Euro, wie ein Produkt. Danach laden Sie in Ihrem Kundenkonto Fotos Ihres Messers hoch: offen und geschlossen, Biene, Rücken, Klinge mit Schmiedezeichen, wenn vorhanden Kaufbeleg oder Verpackung.
Wir sehen es uns an. Wir vergleichen Ihr Messer mit dem, was wir aus 30 Jahren Handel mit französischen Schmieden kennen, und fragen im Zweifel bei der Schmiede selbst nach.
Sie bekommen das Ergebnis. Ist Ihr Messer echt, bekommt es seine eigene Nummer, seine Seite auf aipcl.com und das Zertifikat als PDF. Ist es keines, sagen wir Ihnen auch das.
Was es kostet
10,00 EuroDie Prüfung und Eintragung eines Messers kostet 10,00 Euro.
Stellt sich bei der Prüfung heraus, dass Ihr Messer nicht aus einer französischen Schmiede stammt, erstatten wir Ihnen den Betrag selbstverständlich zurück. Sie zahlen nur für ein Zertifikat, das Sie auch bekommen.
Bestellt wird die Prüfung im Shop von original-laguiole.de. Mit dem Kauf erwerben Sie die Prüfung, nicht das Zertifikat; ob wir es ausstellen, entscheidet sich nach der Prüfung Ihrer Fotos.
Prüfung bestellen (10,00 Euro)