Bild der Schmiede
Laguiole Le Fidèle: die Schmiede und ihre Messer
Die Schmiede stellt sich vor: ihre Werkstatt, ihre Handschrift und ihre Messer
Die Schmiede im Portrait
1991 gründeten Isabelle und Yvan Boitel ihr Unternehmen in Thiers, mit einer klaren Vorstellung: die Tradition achten, im Entwurf mutig sein und bei der Qualität nicht verhandeln. Der Name Le Fidèle, der Treue, ist kein Zufall. Er steht für Verlässlichkeit in Material und Verarbeitung ebenso wie für die Treue zur eigenen gestalterischen Überzeugung. 2008 übernahm der Sohn Thomas Boitel die Leitung und baute die internationale Präsenz aus, ohne die handwerkliche Grundlage zu verlassen.
Mit etwa vier Mitarbeitern gehört Le Fidèle zu den kleineren Schmieden. Das ist kein Nachteil, sondern erlaubt eine persönliche Prüfung jedes einzelnen Messers. Zwei Dinge machen die Handschrift aus: das eigens entwickelte 20/20-Design, bei dem Form der Biene, Griff und Verhältnis der Maße einem eigenen Entwurf folgen, sowie die Marqueterie, eine Einlegearbeit, bei der Holz, Horn oder andere Materialien so genau eingearbeitet werden, dass die Übergänge mit bloßem Auge verschwinden. Die Biene ist hier keine Nachbildung historischer Vorlagen, sondern eine eigene Schöpfung.
Das Sortiment reicht vom klassischen Laguiole über Damastvarianten bis zu Sondereditionen mit seltenen Griffmaterialien, dazu kommen Jagdmesser, Steakmesser und die Vendetta-Linie. Die Reihe Le Race steht für zurückhaltendes Entwurfsdenken, die Linie DoDu für eine spielerische Auslegung der klassischen Form. Da jedes Messer einzeln gefertigt wird, sind Lieferzeiten von sechs bis zwölf Wochen normal.
In der Werkstatt
7Diese Aufnahmen hat uns die Schmiede selbst zur Verfügung gestellt.
Zwei Generationen an einer Werkbank, davor die Musterbretter mit den Griffmaterialien. Nach diesen Stücken entscheidet sich, was auf ein Messer kommt.
Bild der Schmiede
Ein heller Griff an der Schleifscheibe. Die Maske gehört dazu: Beim Schleifen von Knochen und Horn entsteht feiner Staub.
Bild der Schmiede
Die Werkstatt bei Tageslicht. An den Ständerbohrmaschinen entstehen die Löcher für Achse und Nieten, auf Zehntelmillimeter genau.
Bild der SchmiedeNeues und Besonderes
9Was die Schmiede uns zeigt: neue Modelle, Sondereditionen, Zusammenstellungen aus der eigenen Werkstatt.
Die Schmiede im Gespräch
Videos zu dieser Schmiede
Wir besuchen die Werkstätten selbst und zeigen, wie dort gearbeitet wird. Ein Klick öffnet das Video bei YouTube.
Wo die Messer entstehen
Laguiole Le Fidèle
Alles über diese Schmiede, ihre Geschichte und ihre Handschrift finden Sie auf unserer Seite über die Schmiede.
Ihr Messer von Laguiole Le Fidèle prüfen lassen
Sie besitzen bereits ein Messer aus dieser Schmiede? Dann können Sie es von uns prüfen und mit einem A.I.P.C.L.-Echtheitszertifikat versehen lassen - gleich, wo Sie es gekauft haben.
Sie besitzen ein Messer von Laguiole Le Fidèle? Dann können Sie es in die A.I.P.C.L. eintragen lassen. Wir prüfen die Echtheit, und Ihr Messer bekommt seine eigene Nummer, seine eigene Seite und sein Zertifikat - ein Nachweis, der ihm bleibt, auch wenn es einmal den Besitzer wechselt.
Worauf wir bei einem Messer von Laguiole Le Fidèle achten
Jede Schmiede hat ihre Handschrift. Bei Laguiole Le Fidèle sind das die von Hand gearbeitete Feder und die Guillochage, dazu die natürlichen Griffmaterialien, für die diese Schmiede bekannt ist. Genau daran lässt sich ein Messer zuordnen, und genau das sehen wir uns auf Ihren Fotos an. Im Zweifel fragen wir bei der Schmiede selbst nach.
So läuft es ab
Sie tragen Ihr Messer ein. Hier auf aipcl.com, ohne vorherige Anmeldung: Schmiede angeben und Fotos hochladen - offen und geschlossen, Biene, Rücken, Klinge mit Schmiedezeichen, wenn vorhanden Kaufbeleg oder Verpackung. Danach bezahlen Sie die Prüfgebühr; Ihr Kundenkonto legen wir dabei von allein an.
Wir sehen es uns an. Wir vergleichen Ihr Messer mit dem, was wir aus 30 Jahren Handel mit französischen Schmieden kennen, und fragen im Zweifel bei der Schmiede selbst nach.
Sie bekommen das Ergebnis. Ist Ihr Messer echt, bekommt es seine eigene Nummer, seine Seite auf aipcl.com und das Zertifikat als PDF. Ist es keines, sagen wir Ihnen auch das.
Was es kostet
10,00 Eurooder 15 CARMOS-Punkte von original-laguiole.de - was das ist, steht dort erklärt.
Die Prüfung und Eintragung eines Messers kostet 10,00 Euro.
Stellt sich bei der Prüfung heraus, dass Ihr Messer nicht aus einer französischen Schmiede stammt, erstatten wir Ihnen den Betrag selbstverständlich zurück. Sie zahlen nur für ein Zertifikat, das Sie auch bekommen.
Bestellt und bezahlt wird hier auf aipcl.com, mit PayPal oder per Überweisung im Voraus. Mit der Zahlung erwerben Sie die Prüfung, nicht das Zertifikat; ob wir es ausstellen, entscheidet sich nach der Prüfung Ihrer Fotos.
Prüfung bestellen (10,00 Euro)