Aus der Prüfung
Was uns vorgelegt wird, und wie wir entscheiden
Jedes Messer, das wir in das A.I.P.C.L.-Verzeichnis aufnehmen, sehen wir uns an. Manchmal ist es in fünf Minuten klar, manchmal dauert es Wochen und wir fragen bei der Schmiede selbst nach. Auf dieser Seite erzählen wir solche Fälle.
Die Fälle sind anonymisiert: kein Name, kein Verkäufer, kein Foto des Messers. Was bleibt, ist das, worum es geht: das Merkmal, die Prüfung, die Entscheidung.
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Fall 02 nicht zertifiziert 08/2026
Eine Schmiede, die niemand kennt
Vom Verschwinden der kleinen Werkstätten, und wer den Nachweis führen muss
Auf der Klinge stand ein Zeichen, das wir noch nie gesehen hatten. Es könnte eine längst geschlossene Werkstatt sein. Nachweisen muss das der Besitzer, nicht wir.
von Justin Jernoiu
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Fall 01 nicht zertifiziert 07/2026
Gekauft in Thiers, hergestellt woanders
Warum der Kaufort in Frankreich nichts über die Herkunft sagt
Ein Kunde kaufte sein Messer in einem Geschäft in der Region Thiers und war sicher, ein französisches Stück zu haben. Wir konnten es nicht zertifizieren und haben die zehn Euro zurückerstattet.
von Justin Jernoiu
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Im Blog von original-laguiole.de schreiben Sammler und Kenner über ihre Messer: über die Patina nach Jahren, über das Schärfen, über Fundstücke und Restaurierungen. Wer möchte, schreibt dort selbst einen Beitrag.
Ihr Laguiole hat noch kein A.I.P.C.L.-Echtheitszertifikat?
Sie können es nachträglich eintragen lassen, ganz gleich, wo Sie das Messer gekauft haben. Wir prüfen anhand Ihrer Fotos, ob es wirklich aus einer französischen Schmiede stammt, ordnen es dieser Schmiede zu und tragen es unter einer eigenen Nummer ein. Danach hat Ihr Messer dieselbe Seite und dasselbe Dokument wie jedes bei uns gekaufte.
Die Prüfung kostet 10,00 Euro. Fällt sie negativ aus, erstatten wir den Betrag.